Psychotherapie für Auswanderer bzw. Expatriate (Expats)
Aufgrund meiner eigener Erfahrung im Ausland biete ich für Menschen die ausgewandert sind therapeutische Unterstützung an.
Häufig erfolgt ein Umzug ins Ausland um sich beruflich weiterzuentwickeln . Für Familienangehörige bedeutet dies eine aufregende und bereichernde Erfahrung die aber auch mit vielen Schwierigkeiten und Herausforderungen verbunden ist. Von der Planung, zur Umsetzung zum Ankommen und in der neuen Heimat leben, durchlaufen Menschen viele emotionale Stadien, die von einer Unterstützung profitieren können.
Meist überdeckt die Euphorie die wahrgenommenen kulturellen Unterschiede, das Loslassen der alten Heimat und das Unverständnis des bisherigen Umfeldes sowie der Verlust von wichtigen Bezugspersonen vor Ort. Wenn sich die neuen Eindrücke gesetzt haben, kann es zu einer Überforderrungsreaktion kommen.
Psychotherapeutische Begleitung auf dem Weg ins Unbekannte, kann helfen psychische Gesundheit zu erhalten und die Resilienz zu fördern.
Wenn die ganze Familie auswandert
Ein Umzug für die Familie als ganzes, kann das System der Familie stark beinträchtigen. Oft geht das Auswandern mit einem erhöhten Perfektionsanspruch einher. Die Eltern sind bestrebt möglichst gute Entscheidungen zu treffen.
Die Frage nach der Schulform (Homeschooling, Freies Lernen, eine internationale Schule oder doch eine konventionelle Schule des Ankunftslandes)? Wie Kinder mit den sprachlichen Barrieren zurechtkommen, und wann der beste Zeitpunkt zum auszuwandern ist, muss übelegt werden.
Das gesamte Leben muss neu oranisiert werden. Erstmal stehen banale Entscheidung wie Schulwahl, außerordentliche Aktivitäten, Betreuungsangebote an. Eltern müssen ihre Bedürfnisse erstmal nachrangig behandeln. Dadurch entstehen sehr schnell Konstellationen die Burn-Out und depressive Störungen begünstigen.
Umfragen haben ergeben, dass häufig Partner:innen, die aufgrund des Jobs der anderen Partner:innen mit ausgewandert sind, prädisponiert sind depressive Störungen zu entwickeln, da sie den Hauptanteil der Care-Work und Organisationsaufgaben übernehmen müssen. Ihre beruflichen oder persönlichen Möglichkeiten die oft eine stabile Quelle des Selbstwertes sind, fallen weg und machen sie daher vulnerabel. Psychothrapeutische Begleitung oder Behandlung in der eigenen Muttersprache oder mit jemandem der einen klaren Kulturbezug hat, kann hier helfen eigene Perspektiven zu entwickeln.
Initial empfehle ich Expats einen Therapie und Beratungsumfang von 25 Stunden in einer Frequenz von einmal wöchentlich.